Diagnose
Die Ausprägung der Krankheitssymptome kann man heute wesentlich beeinflussen. Je eher die Krankheit erkannt wird, desto früher kann man mit der Therapie beginnen und desto länger kann der Patient weitestgehend unbehindert leben und arbeiten. Während der ersten Krankheitsjahre lassen sich nahezu alle für die Krankheit typischen Symptome durch die heute zur Verfügung stehenden Arzneimittel erfolgreich behandeln. Die folgende Checkliste soll helfen, die Krankheit früher zu erkennen.
Wenn Sie mehr als zwei Fragen mit „ja“ beantwortet haben, kann das ein Hinweis auf erste Symptome der Parkinson-Erkrankung sein. Sie sollten einen Arzt kontaktieren. Die Beobachtung des Patienten ist nach wie vor der beste Ansatz für eine Frühdiagnose. Wie schon erwähnt: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser ist die Prognose für die Zukunft des Patienten.
Wie kann nun der Arzt die Erkrankung überhaupt feststellen? Im Vordergrund der Diagnostik stehen die typische Krankengeschichte und der charakteristische körperliche Untersuchungsbefund. Das Vorhandensein einer Symptomkombination aus Bewegungsarmut, Zittern und allgemeiner Steifheit mit Beginn auf einer Körperseite ist typisch für die Parkinson-Krankheit.
Erhärten lässt sich die Diagnose durch den Levodopa-Test. Sprechen Patienten, bei denen der Arzt die Parkinson-Krankheit vermutet, auf diesen Test an, das heißt, die Symptome der Krankheit verschwinden bzw. verringern sich deutlich, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Parkinson-Krankheit vor.
Die meisten Fälle der Parkinson-Krankheit lassen sich somit ohne zusätzliche apparative Untersuchungen klar diagnostizieren. Gibt es Zweifel an der Diagnose, erfolgen weitere Untersuchungen wie z. B. die SPECT (Single- Photon-Emissions-Computer-Tomographie).
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Die Ausprägung der Krankheitssymptome kann man heute wesentlich beeinflussen. Je eher die Krankheit erkannt wird, desto früher kann man mit der Therapie beginnen und desto länger kann der Patient weitestgehend unbehindert leben und arbeiten. Während der ersten Krankheitsjahre lassen sich nahezu alle für die Krankheit typischen Symptome durch die heute zur Verfügung stehenden Arzneimittel erfolgreich behandeln. Die folgende Checkliste soll helfen, die Krankheit früher zu erkennen.
Wie kann nun der Arzt die Erkrankung überhaupt feststellen? Im Vordergrund der Diagnostik stehen die typische Krankengeschichte und der charakteristische körperliche Untersuchungsbefund. Das Vorhandensein einer Symptomkombination aus Bewegungsarmut, Zittern und allgemeiner Steifheit mit Beginn auf einer Körperseite ist typisch für die Parkinson-Krankheit.
Erhärten lässt sich die Diagnose durch den Levodopa-Test. Sprechen Patienten, bei denen der Arzt die Parkinson-Krankheit vermutet, auf diesen Test an, das heißt, die Symptome der Krankheit verschwinden bzw. verringern sich deutlich, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Parkinson-Krankheit vor.
Die meisten Fälle der Parkinson-Krankheit lassen sich somit ohne zusätzliche apparative Untersuchungen klar diagnostizieren. Gibt es Zweifel an der Diagnose, erfolgen weitere Untersuchungen wie z. B. die SPECT (Single- Photon-Emissions-Computer-Tomographie).


